Linz 1891 – 1929 Linz

Demeter Koko schrieb über sein Kunstschaffen: „Mein Malen ist mir gleichbedeutend dem Arbeiten am eigenen Inneren …“ Der nach dem frühen Tod seiner Mutter als scheu und verschlossen geltende Koko entdeckte bereits in jungen Jahren bei Ausflügen mit dem Vater und der älteren Schwester die Liebe zur Natur, in welcher er „bald die unscheinbarsten Dinge bewundern und lieben lernte“. Dieses stark emotional beeinflusste Erleben seiner unmittelbaren Umgebung bestimmte später auch die Motivwahl seiner Bilder. Die Malkunst Kokos, geschult am Impressionismus Münchner Prägung – sein Lehrer Heinrich von Zügel unterwies ihn in der von ihm selbst entwickelten, den Methoden der französischen Impressionisten nahekommenden Farbtheorie – bewegte sich auf eigenständige Weise im Spannungsfeld dieser Entwicklung. So beschäftigte Koko in seinem gesamten Werk das Festhalten eines vergänglichen, flüchtigen Augenblicks einer in beständiger Veränderung befindlichen Situation. Sein malerisches Bemühen galt dabei der Darstellung eines Motivs in der freien Natur und den Lichtreflexen auf den unterschiedlichen Oberflächen der Bildgegenstände. Insgesamt hinterließ der viel zu früh verstorbene Demeter Koko mehr als 500 Ölbilder, die sich heute vorwiegend bei privaten Kunstliebhabern, in diversen öffentlichen Sammlungen und Museen im In- und Ausland befinden.


Kaspar Paul
Kaufmann Adolf
Kaufmann Wilhelm
Koko Demeter
Kokoschka Oskar
Kriehuber Josef
Kubin Alfred
Galerie Szaal, Schottenring 10, 1010 Wien